Café Maingold, Frankfurt, Das vierte Zimmer

Wohnzimmer auf der Zeil

Vier Zimmer, Küche, Bar – im Café Maingold lässt sich leben. Von früh bis spät kann man es sich hier gut gehen lassen.

 

Warum ist das Maingold so ein heimeliger Ort? Wegen der schmucken Tapeten? Ja. Wegen der gemütlichen Sitzecken? Ja. Wegen der guten Musik? Ja. Und natürlich nicht zuletzt wegen des leckeren Angebots an Speis und Trank, das vom Frühstück bis zum Absacker glücklich machen kann.

Als ich zuletzt im Maingold war, hat es draußen geschüttet wie aus Eimern, der Himmel war grau und kaum zu sehen, die nasse Kälte ist mir in den Mantelkragen gekrochen. Weil ich eine Verabredung hatte, bin ich dennoch aus dem Haus gegangen und in dem Moment, als ich das Café betreten habe, war schon alles wieder gut: wohlige Wärme hat mich begrüßt, warmes Licht und entspannte Musik. Ich habe mich für einen Sitzplatz im kleinen Zimmer rechts vom Eingang entschieden. Die Raumaufteilung im Café ist folgende: In dem großen Raum, den man von der Straße betritt, befindet sich eine einladende halbrunde Theke sowie einzelne kleinere Tische, rechts geht ein Zimmer ab, in dem sich vier kleine Tische tummeln, einer davon mit Sofa, die anderen mit Stühlen, und wenn man den großen Raum durchquert, gelangt man in die anschließenden Zimmer, in denen ebenfalls kleine Sitzgrüppchen eingerichtet sind, an denen sowohl Holzstühle wie auch Polstersessel stehen. Von dem mittleren Zimmer wie von der Straße kann man die großzügige Sonnenterrasse betreten, die jetzt im Frühling und Sommer viel genutzt werden wird – am Tag meines Besuchs leider (noch) nicht; siehe oben…Café Maingold, Frankfurt, Das vierte Zimmer

Zu meinem Milchkaffee habe ich mich an besagtem Regentag für eine Kuchenbombe entschieden: Käsebrowniekuchen, wowh. Ein saftiger Schokoladenboden, auf dem eine cremige Käsekuchenschicht angeordnet war, die wiederum mit Schokoladenstreifen verziert war. Das war üppig, und das war perfekt.

Café Maingold, Frankfurt, Das vierte Zimmer
Café Maingold

Das Personal im Café Maingold ist immer sehr freundlich und zuvorkommend, was ich explizit erwähne, weil es mir an dem Tag wieder einmal so deutlich aufgefallen ist. Das trägt natürlich auch dazu bei, dass man sich hier willkommen und „zu Hause“ fühlt. Danke für die schönen Stunden, sage ich da, und: bis bald!

2 Replies to “Wohnzimmer auf der Zeil

  1. dem kann ich nur zustimmen! Und an schönen Tagen kann man auf alten Wohnzimmersesseln draussen sitzen! Auch da schmeckt der Kuchen hervorragend!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.