Stattcafé, Frankfurt, Das vierte Zimmer

WohnRaum StadtCafé

Schon der Name atmet Zeitgeist. Das Stattcafé ist seit dreißig Jahren ein Anziehungsort für Studenten, Alternative und sonstige Bockenheimer. Bei ebenso famosem Frühstück wie Kuchenangebot kann man sich im Stattcafé bequem den ganzen Tag aufhalten.

 

Hier kann man an runden Tischen diskutieren oder im Sofaeck lümmeln und sich in seine Lektüre vertiefen. Ein breites Angebot an Tageszeitungen und ein Leihbücherschrank helfen aus, wenn kein Buch zur Hand sein sollte.Stattcafé, Frankfurt, Das vierte Zimmer

Direkt im Eingangsbereich laden die ersten beiden Tische mit Sofaeck zum Verweilen. Geht man drei Stufen hoch, steht man im eigentlichen Caféraum. Hier stehen Holztische für vier bis acht Personen bereit. Dass auf diesem Mobiliar stundenlang herumgesessen werden kann, sieht man gleich, und es sieht so einladend benutzt aus, dass man bloß noch entscheiden muss, welcher Tisch es sein soll/ kann. Rechts im Raum befindet sich der Tresen mit einer der schönsten Kuchenvitrinen der Stadt; unter der Theke eingebaut, mit Holztüren und kleinen Glasfenstern. Hier werden die Köstlichkeiten der hauseigenen Backstube ausgestellt.Stattcafé, Frankfurt, Das vierte Zimmer

Neben dem Tresen befindet sich eine Säule mit Stehtisch, hinter dem man in den zweiten Caféraum gelangt, der mit intimeren Zweitertischen ausgestattet ist. Auch ist es hier meist etwas dämmrig, weil nur ein kleiner Balkonaustritt den Raum erhellt. Auf diesem Balkönchen steht reizenderweise (für die Raucher) auch ein Zweitertisch samt Klappstühlen bereit.Stattcafé, Frankfurt, Das vierte Zimmer

Im Sommer stehen auf dem Bürgersteig vor dem Café unter Bäumen und Sonnenschirmen ebenfalls Tische und laden zum Verweilen ein. Die Grempstraße, ein Wurmfortsatz der Leipziger Straße hin zum Kirchplatz, ist kaum befahren und daher sitzt es sich hier trotz zentraler Bockenheimer Lage sehr ruhig.

Wir sind heute in größerer Runde unterwegs und haben daher Gelegenheit, vier verschiedene Kuchen zu probieren, juchee 😉 Auf unseren Tellern landen: Schoko-Tarte, russischer Zupfkuchen, gedeckter Apfelkuchen und Käsekuchen mit Pfirsichen. JedeR ist mit seiner Wahl und der der anderen sehr zufrieden. Ich hatte den Käsekuchen und fand – natürlich – dass dies die beste Entscheidung war. Sah dieser Kuchen doch schon in der Vitrine am verlockendsten aus, hat er mich auch beim Essen in Sachen Cremigkeit und Streuselhärte überzeugt. Auch die anderen Kuchen waren sehr lecker, zugegeben. Im Stattcafé weiß jemand, wie man guten Kuchen backt, das ist klar.Stattcafé, Frankfurt, Das vierte Zimmer

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