Helme Heine, Das vierte Zimmer

In der Welt von Helme Heine

Unsre Helme-Heine-Sammlung. Ein Erbstück einer Freundin, das uns viel Freude macht.

Jede Geschichte provoziert bei den Kindern immer wieder Nachfragen und macht es möglich, über Werte und zwischenmenschliche Beziehungen zu sprechen. So lernen Kinder mit den freundlichen Figuren von Helme Heine in ihren vertrauenerweckenden Welten etwas fürs Leben. Der pädagogische Gestus ist manchmal sehr prominent, doch ich mag an den Büchern gerne, dass hier nichts schrill ist, die Farben nicht, der Tonfall nicht, die Themen nicht. Wir können diese Bücher darum gerne noch eine ganze Weile immer wieder lesen und darüber reden.

Freunde

Franz von Hahn, Johnny Mauser und der dicke Waldemar sind die besten Freunde auf dem Bauernhof. Schon morgens wecken sie gemeinsam alle anderen, dann radeln sie in den Tag hinein, spielen Verstecken, erobern den Dorfteich, essen Kirschen und am Abend würden sie am liebsten zusammen einschlafen, doch weil das aus plausiblen Gründen nicht möglich ist, treffen sie sich eben im Traum wieder.

Tante Nudel, Onkel Ruhe und Herr Schlau

Kathalinchen ist in den Ferien zu Besuch bei Tante Nudel, Onkel Ruhe und Herrn Schlau. Mit ihrem Wunsch, dass jede*r einmal mit ihr den Tag verbringt, wirbelt sie die Routinen der drei Erwachsenen ganz schön durcheinander. Doch am Ende kann jede*r Schokoladenpudding mit Vanillesoße kochen, in Büchern blättern und für Ruhe und Ordnung sorgen. Und hin und wieder lassen sie gemeinsam all das einfach sein und machen einen Ausflug.

Das schönste Ei der Welt

Pünktchen, Feder und Latte legen ungewöhnliche Eier: vollkommen, riesengroß und phantastisch. Nun soll der König entscheiden, welches das schönste Ei ist. Weil jedes für sich genommen das Schönste der Welt ist, werden alle drei Hühner zu Prinzessinnen ernannt.

Na warte, sagte Schwarte

Schwarte und Ringelschwänzchen feiern Hochzeit. Weil die Festgesellschaft jedoch ziemlich stinkt, werden erstmal alle abgeduscht. Weil niemand festliche Klamotten hat, malen sie sich einfach welche auf. Die besten Kleider überhaupt, wunderschön und nichts zwickt! Alle sind schön, bis der Regen kommt und die Kleider wieder abwäscht. Doch, juhu, da springen alle voller Freude in den Matsch.

Die Perle

Biba hat eine Muschel gefunden und träumt davon, dass diese Muschel eine Perle birgt. Perfekt und wertvoll. Voller Stolz präsentiert er sie seinen Freunden. Erst beglückwünschen sie ihn, doch dann kommt der Neid. Alle wollen nun auch eine Perle haben. Sie legen den See trocken und streiten darüber, wem im Wald und im See alles gehört. Misstrauen und Missgunst wachsen. In der Nacht kommt Wind auf und treibt Funken des Lagerfeuers vom See in den Wald. Im Waldbrand kommen alle Tiere um. Da erwacht Biba vor Schreck aus seinem Traum. Umgehend wirft er die Muschel mit der vermeintlichen Perle darin weg und geht zu seinen Freunden, die schon auf ihn warten.

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